Für die Entnahme von Wasserproben stehen Teflonschöpfgeräte verschiedener Größen zur Verfügung. Pumpprobenahmen werden mit Tauchpumpen des Fabrikats KSB, SBF oder Grundfos der Leistungsklassen 0,5 bis 22 m3/h durchgeführt. Die maximale Entnahmetiefe beträgt 85 m. Mit der Tauchpumpe MP1 von Grundfos können wir auch aus Pegeln mit einem Durchmesser von 2-Zoll oder weniger Pumpproben entnehmen (max. 2 m3/h), was im Rahmen eines Projektes eine erhebliche Einsparung bedeuten kann.

Um aussagekräftige Wasserproben zu erhalten, messen wir während des Pumpvorganges die Feldparameter pH-Wert, Leitfähigkeit, Redoxpotential und O2-Gehalt. Die Probenahme erfolgt erst nach Konstanz der Leitfähigkeit oder, wenn das nicht möglich ist, nach dreifachem Austausch des Brunneninhaltes, entsprechend den Vorgaben von DVGW, DIN und HLF/LFU.

Pumpversuche

Bei der Durchführung von Pumpversuchen werden das DVGW Regelwerk W111 und die DIN 4049 zugrunde gelegt. Mit einem Datenlogger werden die Veränderungen der Wasserstände automatisch aufgezeichnet. Wenn für das abgepumpte Wasser keine Einleitungsgenehmigung vorliegt, kann es über Aktivkohlefilter gereinigt oder in Tanks aufgefangen und fachgerecht entsorgt werden. Wir übernehmen für Sie auch die Auswertung der Pumpversuche.